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Interessentenwochenende in Würzburg

Elf junge Männer verbrachten das Wochenende vom 9. bis 11. März 2018 gemeinsam in Würzburg. Ausgehend vom Don-Bosco-Bild von Sieger Köder ging es entlang der Themen Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe in sehr intensiver Atmosphäre darum, seinen je eigenen Lebensweg mit der Frage einer salesianischen Berufung in Berührung zu bringen.

Begleitet wurden diese Tage von Br. Mike Goldsmits, P. Harald Neuberger und P. Johannes Kaufmann. "Die Gespräche, Auseinandersetzungen und das gemeinsame Suchen waren nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für uns Mitbrüder ein wirkliches Geschenk", erklärte P. Kaufmann, Beauftragter für Berufungspastoral in der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos.

red

Begegnungsforum 2018

Benediktbeuern - Inzwischen eine wichtige Tradition: Die Salesianer Don Boscos in Deutschland unter 50 Jahren treffen sich nach Neujahr zu einem informellen Begegnungsforum. Dabei stehen aktuelle Themen der Provinz und der Mitbrüder im Vordergrund.

Dieses Jahr beschäftigten sich die jüngeren Salesianer mit dem kurz zuvor veröffentlichten Brief des Generaloberen zum Abschluss der Visitation. Folgerungen aus den Vorschlägen des obersten Salesianers weltweit wurden diskutiert, aktuelle Veränderungen in der Provinz beraten und die Gemeinschaft wurde ausführlich gepflegt. Eine Tradition die auch in den nächsten Jahren nach Meinung der Teilnehmer fester Bestandteil der Provinzgemeinschaft sein soll.

Simon Härting


Damit der Geist Don Boscos lebendig bleibt: Studientag zur Berufungspastoral in Würzburg

Würzburg - Wie können wir Menschen neu begeistern, sich im Geiste Don Boscos für benachteiligte junge Menschen einzusetzen? Wen oder was braucht es, um das Charisma Don Boscos und seinen Auftrag an uns, für junge Menschen da zu sein, in unserer heutigen Zeit lebendig zu halten? Was ist zu erneuern, neu zu beleben und neu auszurichten, damit sich Menschen die Frage nach ihrer Berufung, auch nach einer Ordensberufung, stellen?

Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Berufungspastoral stellten sich im März 2015 gut 50 Mitbrüder, Mitglieder der Don Bosco Familie, angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freiwillige aus vielen Einrichtungen und Niederlassungen der Deutschen Provinz bei einem „Studientag zur Berufungspastoral“ in Würzburg.

Zu Beginn zeigte P. Reinhard Gesing in seinem Impulsreferat, das er unter das Wort Don Boscos: „Tut alles, was möglich ist, und ich würde sogar sagen, das Unmögliche, um in den Herzen die Berufung zu wecken“ stellte, auf, welchen Herausforderungen sich Don Bosco schon vor 150 Jahren gegenüber sah und wie er auf diese zeitgemäße Antworten fand.

Als Salesianer Don Boscos bzw. MitarbeiterInnen sind wir vor allem dazu berufen, junge Menschen beim Entdecken und Entfalten ihrer Fähigkeiten zu unterstützen und so ihrem Leben Richtung und Sinn zu geben. Sehr anschaulich und persönlich erzählten zwei Mitarbeiterinnen und ein Salesianer von eigenen „Berufungserlebnissen“ und warum sie sich heute im Sinne Don Boscos engagieren. Im weiteren Verlauf des Studientages setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertieft mit salesianischen Grundprinzipien wie Liebenswürdigkeit, Assistenz, Gastfreundschaft und gelebtem Glauben auseinander.

Der Leiter des Zentrums für Berufungspastoral in Freiburg, Michael Maas, bezog sich mit seinem Vortrag besonders auf die Neu-Berufung junger Menschen für verschiedene Dienste in der Kirche. In Übereinstimmung mit den Leitlinien salesianischer Jugendpastoral betonte Maas die Bedeutung von Menschen, die als glaubhafte Vorbilder die christliche Frohbotschaft den jungen Menschen auf ihrer Suche nach eigener Identität und Orientierung lebensnah anbieten können.

Provinzial P. Josef Grünner zeigte sich mit dem Verlauf des Studientags anlässlich des 200. Geburtstags Don Boscos sehr zufrieden. „Wir wollen, dass der Geist Don Boscos lebendig bleibt. Und diese Begeisterung ist heute sehr zum Ausdruck gekommen“, so Grünner. Gleichzeitig habe er so etwas wie einen kleinen Paradigmenwechsel erlebt: „Bisher haben wir Berufungspastoral sehr eng als Aufgabe der Salesianer gesehen. Dieses Verständnis ist durch diesen Tag geweitet worden. Ich bin dankbar zu spüren, dass alle, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dieses Anliegen mittragen, da sind wir heute sehr bestärkt und ermutigt worden.“

Benjamin Henn / Katharina Hennecke